Donnerstag, 16. Juni 2011

Kunstverein gratuliert neuen BBK-Mitgliedern




Liebe Kunstfreunde,

zur Eröffnung der Ausstellung "Neu im BBK Rheinland-Pfalz 10 /11" 

am Samstag, 18. Juni ab 19 Uhr zur Mainzer Museumsnacht laden u.a. Eva Vettel und Anita Grimm-Borchert Euch herzlich ein.

Einführung: Usch Quednau und Sylvia Richter-Kundel im Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern.
                     
Eine Gemeinschaftsausstellung mit Arbeiten von:
Christine Dottke, Anita Grimm-Borchert, Peter O. Hammann, 
Stefan Kindel, Gabriele Künne, Nadja Recknagel, Judith Röder, 
Mathilde Roller, Claudia Schäfer, Mirko Schwartz, Fritz Thiel, 
Eva Vettel, Arne Witt


Ausstellung: 19. Juni - 3. Juli  2011, Sa / So 15 -19 Uhr

BBK- Galerie, Am Judensand 57 b, 55122 Mainz



Montag, 16. Mai 2011

Kunstverein gratuliert Gründungsmitglied zum GEDOK-Kunstpreis


Ute Krautkremer erhält  GEDOK-Kunstpreis
Dr. Theobald Simon Preis 2011

Mit dem GEDOK Kunstpreis, der als "Dr.-Theobald-Simon-Preis" 1988 von der Bonner Kunstfreundin und Mäzenin Frau Gabriele Vossebein zum Andenken an ihren Vater gestiftet wurde, wird jährlich im Wechsel mit der Bundes-GEDOK und der GEDOK BONN e.V. das Werk einer herausragenden Künstlerin gewürdigt.
 Die Jury wurde gebildet aus: Dr. Irene Kleinschmidt-Altpeter (Kunstmuseum Bonn), Hilla Jablonsky (GEDOK-Künstlerin) und Christina zu Mecklenburg (Generalanzeiger, Kunsthistorikerin).  
 Der Preis ist mit 5.000,- € dotiert und mit einer Schenkung im Wert von 500,- € an das Bonner Kunstmuseum verbunden.
Preisträgerin ist die Objektkünstlerin Ute Krautkremer aus Spay bei Koblenz.
Sie ist seit 2002 Mitglied der GEDOK Bonn und stellt seit 1986 erfolgreich national und inzwischen auch international ihre Werke aus.Die GEDOK - Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V. - ist das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Disziplinen. Sie wurde 1926 in Hamburg durch die Mäzenin Ida Dehmel gegründet. Heute zählt sie rund 3.500 Mitglieder in 22 deutschen Städten und in Wien.
www.krautkremer-art.de                www.gedok-bonn.de

Dienstag, 8. März 2011

Kunstverein - KM570 - druckt Künstlerkatalog

Zur Professionalisierung seiner Ausstellungs- und Bewerbungsunterlagen erstellt der Kunstverein Mittelrhein e.V. derzeit einen 60-seitigen Katalog. Darin werden auch die seit 2004 gezeigten Gast- und Mitgliederausstellungen dokumentiert.
29 Künstlermitglieder werden in dem  Katalog auf einem 2-seitigen Portrait sich und ihre aktuellen Arbeiten vorstellen können.

Wer Interesse an einem Exemplar hat, kann sich bei KM570 melden.
Der Preis liegt bei ca. 15.- €

Mehr Info's zum Kunstverein unter : www.km570.de

Samstag, 11. Dezember 2010

BRENTANO-Ausstellung im Künstlerhaus Metternich

Aloys Rump, Helke Stiebel, Eva-Maria Enders und Ute Krautkremer
Installation und Wandobjekte von Christiane Schauder
2 Mitglieder des Kunstverein Mittelrhein nehmen teil!

RZ Koblenz und Region vom Samstag, 11. Dezember 2010

Kunst zeigt Brentano jenseits der Romantik


Ausstellung Im Haus Metternich widmen sich Mitglieder der ARK dem aus Ehrenbreitstein stammenden Dichter



Von unserer Mitarbeiterin  Lieselotte Sauer-Kaulbach



 Koblenz. Am 18. Januar 1811 traf sich in Berlin – pünktlich zum Krönungstag der preußischen Monarchie – eine höchst illustre Versammlung. Eingeladen hatten der Dichter Achim von Arnim und der Staatstheoretiker Adam Heinrich Müller zur „Christlich-deutschen Tischgesellschaft“. Sie war ein Tummelplatz für „Männer der Zukunft“, für hohe Militärs, Beamte und Professoren und Künstler wie Heinrich von Kleist und Clemens Brentano, die sich hier nationalbewusst in harten Sprüchen gegen alles Fremde, ob französisch oder jüdisch, übten.


Mit der als Keimzelle des modernen Antisemitismus geltenden Tischgesellschaft beschäftigt sich in der „Brentano.“ überschriebenen Ausstellung der Aktionsgruppe rheinland-pfälzischer Künstler (ARK) im Haus Metternich eine Installation von Aloys Rump. Ein festlich gedeckter Tisch, sechs Stühle, sechs Fotos von Holocaust-Szenen an den Wänden – Provokation, die nicht schockieren, sondern zum Nachdenken anregen will. Und das ist auch gut so, wie denn überhaupt der am 9. September 1778 in Ehrenbreitstein geborene Brentano in dieser Ausstellung nicht einseitig auf die märchenhafte oder rheinromantische Schiene reduziert wird. Auf der bewegt sich allenfalls die zwischen Melancholie und Poesie schwankende turnereske Fotoserie von Helke Stiebel.


Stattdessen lassen die Arbeiten etwas von der Zwiespältigkeit und Zerrissenheit des romantischen Dichters ahnen, dem Goethes Mutter schon früh prophezeite, sein Reich werde nicht von dieser Welt sein, „und so oft es sich mit dieser berührt, wird’s Tränen regnen“.


Selbst da, wo Textzitate ins Spiel kommen, wie bei Ute Krautkremer oder Eva Maria Enders, geht es nicht um Illustration, sondern um assoziative Annäherung. Krautkremer begibt sich dafür technisch experimentierfreudig mit unterschiedlichen Materialien und Techniken auf Spurensuche; Enders setzt in Bildern mit ihren ganz persönlichen Strukturen und Farben Fragmente aus Brentanos historisch-romantischem, den Sieg des Christentums über die Heiden thematisierenden Versdrama „Die Gründung von Prag“ ein, Konflikt, der sich in Farbe manifestiert.


Bekannte Brentano-Porträts und -Darstellungen greifen Sabine Hack und Christiane Schauder in ihren Ausstellungsbeiträgen auf. Hack stickt auf blumigen Stoffuntergründen die Konturen dieser Porträts nach, überlässt aber deren Ausfüllung ganz der Fantasie des Betrachters.


Schauder nimmt den um 1810 entstandenen schwarzen Brentano-Schmetterling der Scherenschneiderin Luise Duttenhofer als Ausgangspunkt einer den Märchen geltenden, installativ flankierten Serie von blockhaften, mit Wachs überzogenen Bildkästen, auf das Schwarz-Weiß des Scherenschnitts konzentriert, auch sie eher andeutend, ahnend als explizit.


Z Die vom Kulturamt der Stadt unterstützte Ausstellung im Haus Metternich am Münzplatz wird an diesem Samstag um 17 Uhr eröffnet (Performances im Vernissageprogramm) und ist dann bis zum 21. Dezember zu sehen; dienstags bis sonntags, 14 bis 19 Uhr.



WINTERFEST


WINTERFEST am Sonntag, 12. Dezember 2010, ab 14.00 Uhr.


Dauer der Ausstellung bis 19. Dezember 2010.


Herzliche Einladung zum Winterfest des Kunstvereins Mittelrhein KM 570 im Kreuzgang der Stadtverwaltung in Boppard.

Vorweihnachtliche Stimmung bei Glühwein, Punsch und Gebäck sowie musikalische Begleitung durch ein Streicherquartett

und Kunst von 15  Mitgliedern des Kunstvereins 
zu kleinen Preisen .


Eingang über Stadt-Bibliothek:   Karmeliterstraße 2, 56154 Boppard.


Öffnungszeiten:  Mo bis Do 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr + 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr / Fr nur 8.30 Uhr bis 12.00 + Sa/So  14.00 Uhr bis 18.00 Uhr